Die Lehrerin ist einfach doof...

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darüber klagen manchmal nicht nur die Kinder, sondern oft genug auch die Eltern. Neulich erzählte eine Mutter, die Lehrerin ihres Sohnes in der 3. Klasse verteile regelmäßig und ausgiebig Vierer, Fünfer und Sechser, was natürlich zu Frustrationen bei den Kindern führe.

Ja stimmt, manchmal dürfen wir unsere Glaubenssätze noch einmal überprüfen. Vorausgeschickt ist natürlich die Frage danach, was Sie wirklich wollen. Die Antwort der Mutter war eindeutig: "Die Lehrerin muss weg!" Als intelligente Frau bemerkte sie dann schnell, dass das nicht wirklich ihr Ziel ist. Vielmehr wünscht sie sich, dass ihr Sohn auch in der dritten Klasse gerne zur Schule geht und auch in dieser Situation motiviert bleibt.

Was passiert wohl, wenn sie mit voller Überzeugung sagt: "Jedes Kind erhält während seine Schulzeit eine gewisse Anzahl Vierer, Fünfer und auch schon einmal einen Sechser. Was Du für ein Glück hast ! Stell' Dir vor, Du hättest diese Sechs erst im Abitur erhalten!" So kann aus einer zunächst "natürlich" demotivierenden Situation doch noch ein Ereignis werden, dass nicht die Schulnote, sondern Ihr Kind und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt rückt.

Bleiben Sie also offen und richten Sie Ihren Blick auf das, was Sie wirklich wollen - für und mit Ihrem Kind.

Ich wünsche Ihnen eine wundervolle Frühlingszeit - genießen Sie die ersten warmen Tage, die hoffentlich bald Einzug halten.

 

Rituale und Weihnachten

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Weihnachten ruft in uns die Erinnerung an Spannung und Überraschungen, an das Warten auf das Christkind (oder den Weihnachtsmann - je nachdem, wo Sie zu Hause sind) und vor allem an unsere Vorfreude wach. Und so können wir unser Wissen dazu nutzen, in der vorweihnachtlichen Zeit in unseren Kindern das Geheimnisvolle wachzurufen: die Möglichkeit, dass es da noch etwas über das hinaus gibt, was Sichtbar und Greifbar ist. Genießen auch Sie gemeinsam mit Ihrem Kind und Ihrem Partner, Ihrer Partnerin die Geheimnisse, die diese Zeit bietet - und wenn Sie mögen, retten Sie diese Sicht der Dinge über die Weihnachtszeit hinaus ins neue Jahr. In dem Moment, in dem Sie beginnen zu glauben, dass Sie da draußen eine unsichtbare Macht beschützt, vermitteln Sie auch Ihrem Kind, dass sich jedes Problem dieser Welt lösen lässt. Und dies hat unglaubliche Auswirkungen auf die Weltsicht Ihres Kindes, auf seine Motivation, seinen Glauben an sich selbst, sein Selbstbewusstsein.

Ich wünsche Ihnen eine  geheimnisvolle, entspannte und einfach fröhliche Weihnachtszeit! Lassen Sie es sich gut gehen!

 

Schnelle Veränderung

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Immer wieder fragen mich Eltern wie im Rahmen des Coachings eine so schnelle Veränderung vor sich gehen konnte, nachdem diese Eltern ihr Kind manchmal bereits seit kürzerer oder auch längerer Zeit mit nur geringen Verbesserungen bei einem oder sogar mehreren Therapeuten vorgestellt hatten oder nach anfänglicher Begeisterung und zunächst guten Fortschritten ein augenscheinlicher Stillstand eingetreten war.

Oft genug ist die Antwort auf dieses scheinbare Rätsel plötzlich offensichtlich: Da antwortet ein Mädchen auf die Frage, wer sie wäre, sobald sie keine Legasthenikerin mehr ist (als eine solche stellte sich die Zwölfjährige bei der ersten Stunde selbst vor), "sie sei dann ein Mädchen ohne Freunde!" Aus irgendeinem Grund, geisterte in ihr die Vorstellung herum, sie müsse dann als vermutlich Klassenbeste und Streberin ein Leben als Einzelgängerin führen. Es liegt auf der Hand, dass dieses Mädchen allen "herkömmlichen" Methoden gegenüber quasi immun war. Gleiches gilt für den Dreizehnjährigen, der mir genauestens erklärte, warum seine Gehirnzellen anders funktionierten und welche Stoffwechselstörung für seine Legasthenie verantwortlich sei. Dies habe er, so erklärte er mir, in einer wissenschaftlichen Sendung für Kinder gesehen. Darin sei übrigens auch erklärt worden, dass Legasthenie nicht heilbar sei, allenfalls durch viel, viel Lernen zu verbessern (was bei ihm übrigens sehr spontan zu Lustlosigkeit führte - was auch nicht verwunderlich ist, meinte er doch, etwas Lernen helfe am Ende sowieso nicht und die zwei Stunden am Tag, die er bereits lernte, zeigten sich nicht in besseren Zensuren).

Es leuchtet Ihnen sicher spontan ein, dass in diesen willkürlich herausgegriffenen Fällen, das "Problem" nicht die Fehler beim Schreiben waren, sondern eine tiefe Unsicherheit der Kinder wie sie mit ihren Schwierigkeiten fertig werden könnten. Um es ganz deutlich zu sagen: Keinem der Kinder war die eigene Ansicht wirklich bewusst. Nach außen hin gaben sie sich die äußerste Mühe so zu sein wie alle anderen. Erst die während des Coachings gestellten, ungewöhnlichen Fragen, brachten so etwas wie Licht in das Dunkel.

In diesen Fällen aber auch in vielen anderen zeigt sich die Wirkung der Hypnose oder einer geführten Trance besonders gut. Im entspannten Zustand kann ich hinderliche Gedankenmuster und Glaubenssätze schnell und leicht auflösen, so dass sich spontane Fortschritte einstellen und die Arbeit anderer Therapeuten endlich auf fruchtbaren Boden fallen. Und oft genug sind weitere Maßnahmen nicht mehr erforderlich.

Und die Reaktion der Kinder ist immer dieselbe: Sie genießen diese andere Art des Lernens.

Wenn also das, was Sie bisher getan haben, nicht zu dem gewünschten Erfolg führte, dann tun Sie ab jetzt etwas anderes. Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit sich seinen Fähigkeiten gemäß zu entfalten. Und: seine Fähigkeiten gehen in den meisten Fällen um ein Vielfaches über das hinaus, was Ihrem Kind andere Menschen zutrauen.

 

Miteinander spielen

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Viele Familien sind überrascht wie gut ihnen gemeinsame Spieleabende oder -nachmittage tun. Kinder lieben es in der Regel ohnehin etwas gemeinsam mit den Eltern zu tun - ganz besonders dann, wenn die Chancen zum Gewinnen unabhängig vom Alter oder dem Wissen verteilt sind. Es eignen sich Brettspiele genauso wie Spiele die draußen stattfinden. Manch einer lernt mit seinem Sohn oder seiner Tochter, Skateboarden, Einradfahren oder auch Balancieren auf einem Schlappseil. Tun Sie, was Ihnen allen Freude macht, dann lernen und lehren Sie ganz nebenbei Selbstüberwindung, Dranbleiben und fördern außerdem das Band zwischen Ihnen und Ihren Kindern. Und das ist in jedem Fall gut.

Ihnen allen viel Spaß und Freude miteinander!

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. Dezember 2010 um 10:56 Uhr

 

Ihrem Kind gute Gefühle machen!

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Neulich hatte ich einen Vater zum Coaching da, dessen fast erwachsener Sohn kurz zuvor bei mir gewesen war. Es ging um dieses und jenes, darum wie er sich als Eltern glaubt, verhalten zu müssen, speziell dann, wenn etwas nicht ganz so geklappt hat, darum, wie er glaubt, dass Erziehung funktioniert und wer die Gefühle in seinem Körper macht. Und um die Frage, ob er seinen Sohn liebt. Und plötzlich wurde ihm klar, wie sehr er seine Liebe davon abhängig gemacht hatte, dass sein Sohn etwas besonders gut gemacht hat und dass seine erste Reaktion auf meine Frage war: "Ja schon, aber..."  (und dann folgten in seinem Kopf all die Gründe, deretwegen beide so oft stritten und beide letztendlich auch bei mir waren - also: "wenn er nur nicht immer..." oder "wenn er nur endlich....").

Wann genau haben Sie Ihrem Kind eigentlich das letzte Mal das Gefühl gegeben, dass Sie es wirklich lieben? Ohne Wenn und Aber und ohne Leistung - einfach, weil es so ist wie es ist? Ich freue mich, wenn Sie spontan sagen: "Jetzt gerade!" oder falls nicht, dann "Jetzt gleich!"

Ich wünsche Ihnen einen wundervollen Tag und eine wundervolle nächste Woche!